Zack Snyder, der Albtraum aller Arthouse Filmkritiker hat den politisch unkorrektesten Film des Festivals abgeliefert. er ist macho, martial, splatter, gnadenlos, ohne Atempause, digital, powerful, schnell, knallhart. Ein Film des 21. Jahrhunderts, trotzdem Bilder wie von alten Meistern gemalt, alles in ein fahles merkwürdiges Licht getaucht. Ich kann nur sagen Dieter Kosslick: danke für diesen Film. Wie wird das Feuilleton damit umgehen - wahrscheinlich stillschweigend ignorieren, in ersten Kommentaren war schon von Naziästhetik die Rede. Dazu kann man nur sagen, wer die Comics von Frank Miller kennt,weiß auf was er sich einläßt. Dies ist kein Film über geschichtliche Wahrheiten, dies ist ein Comicfilm. Da wird dann der Einwand kommen, was hat jemand, der "Dawn of the Dead" gemacht hat, auf so einem Festival zu suchen ? Erstens: weil Zack Snyder wirklich cool ist (mehr aus der Pressekonferenz demnächst) und zweitens: damit alle hier mal wieder wach werden.