Ein Mädchen hält sich für einen Cyborg. Nachdem die Fabrikarbeiterin sich an ihrem Arbeitsplatz die Pulsadern aufgeschnitten hat, um dort ein Stromkabel anzuschließen und dies mit Strom zu beschalten, landet Young-goon im Sanatorium. Und da ist sie nicht die Erste in ihrer Familie: Ihre Großmutter wurde ebenfalls eingewiesen, sie hielt sich für eine Maus, aß den ganzen Tag Rettich und wies auch Mimik und Gestik des kleinen Nagers auf. Als Roboter hält Young-goon natürlich keine Kontakte zu Menschen, sondern führt Gespräche mit diversen Geräten, wie zum Beispiel dem Getränkeautomaten der Anstalt. Wenn die anderen essen, leckt sie an Batterien. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Sie magert ab, beginnt zu halluzinieren, was der Film mit Szenen zeigt, in denen ihre Finger zu den Läufen einer Maschinenpistole werden, mit denen sie rund um sich zu schießt. Ganz in Cyborg-Manier eben. Sie schießt in ihrer Fantasie auf das Personal des Sanatoriums. Das liegt daran, dass sie glaubt, alle Menschen in weißen Kitteln umbringen zu müssen. Und das folgt wieder aus dem Trauma, das sie erlitt, als ihre Großmutter abgeholt wurde. Ihre Oma erscheint ihr im Film auch immer wieder und hilft bei der Suche nach dem Sinn des Lebens.